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Schweizer Bergmeister 2010-2012, 2017

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Marcel Steiner

Marcel Steiner

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Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2017
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Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2011
Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2010

Weitere Termine, sowie Angaben zu Marcel Steiner und seinem Fahrzeug erhalten Sie direkt auf seiner Webseite.


Lesen Sie hier seine aktuellen Rennberichte:

Drei Mugen auf dem Podest von Osnabrück

In der Woche nach dem Bergrennen von Anzère setzten wir den Mugen Motor wieder zusammen und bauten diesen in den LobArt ein. Am Samstag um die Mittagszeit konnte ich das Triebwerk zum ersten Mal wieder zünden. Und am Dienstag war der LobArt inklusive Mugen verladebereit.

Bereits am Mittwoch machten wir uns mit dem Teambus auf den Weg in den hohen Norden.
Wir nutzten den 1. August, um in Anneau du Rhin die neuen Kolben und den Motor einzufahren und deren Funktion zu testen. Abgesehen von einer leeren Batterie im zweiten Stint funktionierte alles wie am Schnürchen. Der Motor verrichtete wieder seine guten Dienste. Somit konnten wir kurz nach sieben Uhr die Weiterreise Richtung Osnabrück antreten. Um drei Uhr morgens erreichten wir das Fahrerlager.

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Das Maximum aus dem Martini geholt

Nach dem Rennen von Massongex lief es etwas hektisch im Team Steiner Motorsport. Erst musste der Motorschaden analysiert und verkraftet werden. Danach galt es, die Teile rasch zu beschaffen und abzuwägen, mit welchem Auto ich beim Bergrennen von Anzère fahren solle. Zwar wären die neuen Kolben am Donnerstag vor dem Rennen fertig gewesen, doch die Passung stimmte nicht ganz und es wäre nochmals sehr hektisch geworden bis zum Start… So hielten wir am Plan fest mit dem „Ersatzwagen“, dem altbewährten Martini/BMW, in Anzère zu fahren. Da ich noch bis Freitag vor dem Rennen in der Garage zu arbeiten hatte, reisten mein Vater Heinz und Peter Sägesser bereits am Donnerstag an, um alles vorzubereiten. Vielen Dank den beiden! So konnte ich mich auf die Streckenbesichtigung und danach voll auf das Fahren konzentrieren.

Nach dem nächtlichen Regen war die Strecke am Morgen bereits komplett trocken. Ich freute mich, den 1. Trainingslauf mit dem Martini zu starten und war gespannt, was ich mit diesem Auto rausholen konnte. Ich musste mich in kürzester Zeit umgewöhnen und es fehlte etwas Power im Vergleich zum LobArt. Trotz der alten Bereifung hatte ich grossen Fahrspass und fühlte mich gleich wieder „zu Hause“. Mit einer Zeit von 1.36.733 war ich bereits rund eine Sekunde schneller als beim letzten Einsatz 2010 im schnellsten Rennlauf. Eric Berguerand (Lola-F3000, 1.32.834) stellte die überlegene Bestzeit auf, ansonsten schaffte es kein Fahrer unter 1.40.

Ohne eine Veränderung am Auto aber mit etwas mehr Angewöhnung steigerte ich mich im 2. Training um 2.1 Sekunden auf 1.34.651. Eric gelang dies im gleichen Masse auf 1.30.535. Hinter uns klassierten sich Philip Egli (Dallara- F3, 1.36.410), Robin Faustini (Reynard- F3000, 1.37.284) und Marcel Maurer (Formel Renault, 1.38.091).
Da ich in beiden Trainingsläufen in der schnellsten Passage im 5. Gang jeweils am Drehzahlbegrenzer fuhr, verlängerte ich die Getriebeübersetzung. Als alles wieder bereit war für den 3. Probelauf, erreichte uns die Nachricht, dass der Zeitplan etwas aus dem Ruder liefe und wir am Sonntagmorgen unseren Lauf nachholen könnten.

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Schall und Rauch in Massongex

Schon im Vorfeld lief es etwas unüblich um das Bergrennen von Massongex. Lange gab es vom Veranstalter weder Infos noch eine Nennliste. Diese wurde erst nach dem Rennen von Reitnau veröffentlicht. Das Fahrerlager war zudem erst Freitag spät beziehbar und auch die Wagenabnahme musste im Nachbarort absolviert werden… So machte ich mich am Freitag erst nach dem Mittag auf den Weg ins Wallis. Weil ich sechs Jahre nicht mehr auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke von Massongex gefahren war, machte ich als erstes eine Besichtigung. Danach absolvierte ich die Wagenabnahme und später richteten wir den Fahrerlagerplatz ein.

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Zweiter Streckenrekord in Folge

Nach dem Resultat inklusive Streckenrekord von Hemberg war ich sehr gespannt, ob wir die Performance auf der ähnlichen Strecke von Reitnau so weiterführen können. Am Samstag hatten wir einen gemütlichen Tag. Wir hatten unsere Teambase schnell eingerichtet, die Wagenabnahme zügig erledigt und konnten uns danach lockeren Gesprächen mit Fahrerkollegen und Fans widmen.

Der Sonntag war ein strenger Tag, mit je zwei Trainings- und zwei Rennläufen. Mit meinem eingespielten Team war dies jedoch locker zu bewältigen - MERCI VIU MAU! Mit dem Set-Up von Hemberg rückte ich zum 1. Training aus. Für mich war das Grip-Niveau aber noch nicht so toll, obwohl ich in 49.93 bereits die 50-Sekunden-Grenze knacken konnte. Mit 3 sec und mehr Rückstand folgten Thomas Amweg (Lola- F3000), Christian Balmer (Formula Master), Eric Berguerand (Lola-F3000) bei seinem Roll-Out nach dem Motorumbau, und Robin Faustini (Raynard- F3000). Für den 2. Trainingslauf nahm ich eine kleine Veränderung am Fahrwerk vor. Doch die Luft- und besonders die Asphalt-Temperatur waren bereits massiv angestiegen. Nach der guten Zeit aus dem 1. Probelauf wollte ich schauen, was noch möglich war. Ich fand aber überhaupt keine Bodenhaftung und war vom Start bis ins Ziel nur am Rutschen und Rudern. Dies ergab für mich dann 50.06, für Eric 51.22, Marcel Maurer (Formel Renault) 52.58, Robin 52.73 und Thomas 53.22.

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