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Schweizer Bergmeister 2010-2012, 2017

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Marcel Steiner

Marcel Steiner

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Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2017
Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2012
Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2011
Schweizer Bergmeister der Rennsportwagen 2010

Weitere Termine, sowie Angaben zu Marcel Steiner und seinem Fahrzeug erhalten Sie direkt auf seiner Webseite.


Lesen Sie hier seine aktuellen Rennberichte:

Saisonstart mit Podium beim Rechbergrennen

Wenn die Tage wieder länger werden und der Schnee geschmolzen ist, nehmen wir die Bergrennen wieder in Angriff. Mein gesamtes Team und ich freuen uns auf die neue Saison und sind motiviert, mit dem LobArt-Mugen weiterhin an die Erfolge von Steiner Motorsport anzuknüpfen. Dies ist aber nur möglich durch die langjährige Unterstützung meiner treuen Sponsoren und dem starken Team um mich herum. Vielen Dank an alle, die ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Saison 2018 leisten!

Die Vorbereitung
Im Winter führten wir die üblichen Revisionsarbeiten und einige kleine Modifikationen am LobArt durch. Bereits vor zwei Wochen absolvierten wir zwei erfolgreiche Testtage auf dem Circuit de Bresse (FR), an denen wir viele neue Abstimmungsvarianten ausprobierten und ich mich nach der langen Winterpause etwas warmfahren konnte.

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Perfekter Saisonabschluss

Die Woche zwischen St.Agatha und Mickhausen war kurz und stressig. Zudem hatte ich mein Auge noch auszukurieren, das ich mir am Samstagabend in St.Agatha verletzt hatte. Trotzdem versuchten wir den LobArt/Mugen so gut wie möglich zu Hause vorzubereiten. Nachdem wir bereits am Donnerstagabend losfuhren und kurz vor Mitternacht im Fahrerlager ankamen, konnten wir am Freitag die letzten Arbeiten ausführen. Bei nur leicht feuchter Strasse merkte ich bereits bei der Streckenbesichtigung, dass unter diesen Bedingungen überhaupt kein Grip vorhanden war. Da die Strecke am späteren Nachmittag gesperrt wurde, die Wagenabnahme schnell erledigt und der Rennwagen zügig fertig war, konnten wir zeitig Feierabend machen.

Der Trainingssamstag fand bei angenehmem Herbstwetter statt. Um die Mittagszeit stand ich dann das erste Mal an der Startlinie. Ich musste mich aber noch etwas zurückhalten, um meine neuen Bremsbeläge und Bremsscheiben einzufahren. Daher waren die Bremspunkte noch sehr früh gesetzt. Ansonsten war ich mit dem Fahrverhalten zufrieden. Unser Basis-Set-Up scheint also langsam zu stimmen. In 50.693 musste ich mich wiedermal um rund 1/10 hinter Partik Zajelsnik (Norma/Mugen) anstellen. Hinter uns lag eine grosse Lücke von 3.5 Sekunden und mehr auf den Rest des Feldes.

Vor dem 2. Training kontrollierten wir nochmals die neue Bremse und verstellten den hinteren Stabilisator etwas. Nun konnte ich meine Bremspunkte weiter nach vorne rücken, dies ergab eine Steigerung von 1.6 Sekunden auf 49.030, womit ich nun rund 0.6 Sekunden vor Patrik die Führung übernehmen konnte. Dahinter klaffte immer noch ein Loch von 3 Sekunden und mehr…

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Harter Kampf ums Podest

Nach längerer Zeit begann das Rennwochenende auch für mich und nicht nur für mein Team, wiedermal bereits am Donnerstagabend. Nach Arbeitsschluss nahmen wir die 700 Km lange Reise unter die Räder unseres Buses. Nach etwas Umweg (oder zu direkter Weg?) erreichten wir kurz vor vier Uhr früh den Zielbereich. Als wir Freitags einigermassen ausgeschlafen waren, konnten wir einen, perfekt für uns reservierten, Fahrerlagerplatz ansteuern. Als wir uns eingerichtet hatten, musste ich die Strecke auf meiner „Festplatte“ aktualisieren, da ich genau 10 Jahre nicht mehr in St.Agatha am Start stand. Vielleicht schadet ein solches Reset gar nicht…

Samstagvormittag bestand nochmals die Möglichkeit zur Streckenbesichtigung, da die Veranstaltung erst um 12 Uhr mit dem Training begann. Das Training verlief dann wie am Schnürchen und bald wurden die Sportwagen aufgerufen. Dabei standen 12 Autos der Kategorie E2-SC über 2 Liter Hubraum am Start. Mein Start in den 1. Trainingslauf gelang mir nicht sonderlich gut. Ansonsten fühlte ich mich bereits recht wohl auf der Strecke, wobei der LobArt eher ein wenig untersteuernd in die Kurven zu lenken war. Meine Zeit von 1.08.209 stellte eine solide Basis dar. Damit war ich an 3. Stelle hinter Christian Merli (Osella FA30, 1.05.693) und Patrik Zajelsnik (Norma/Mugen, 1.07.032).

Für den 2. Probelauf korrigierten wir etwas die Fahrzeughöhe und verstellten den Heckflügel, um das Untersteuern zu beheben. Zudem bekam der Rennwagen noch andere Reifen. Mein Start war nicht wirklich besser, aber das Auto fühlte sich nun gut an und es machte Spass anzugreifen. Ich konnte mich um 1.5 sec auf 1.06.041 steigern, wobei ich um einen Platz zurückrutschte. Ich lag hinter Merli (1.03.489), Sebastien Petit (Norma/Mugen, 1.05.982) und Zajelsnik (1.06.041).

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Saisonziel erreicht!

Das Gurnigelrennen ist jedes Jahr etwas spezielles, daher begann es für mich auch schon in der Woche davor mit einigen Presseterminen. Trotz Vorfreude reisten wir am Freitag auch mit gemischten Gefühlen in das Gantrischgebiet: Der Unfall von Oberhallau ist einfach noch zu präsent. Im Anschluss an das Fahrerapéro am Freitagabend gedachten wir Martin dann auch nochmals mit Himmelslaternen.

Am Samstag wollten wir uns dann wieder voll auf den Rennbetrieb konzentrieren. Schon während des ganzen Morgens vielen immer wieder leichte Regentropfen. Als unser Feld dann zum 1. Training aufgerufen wurde, begann es sogleich richtig zu regnen. Mit Trocken-Set-Up und Regenreifen begab ich mich an den Start. Die Strecke bot fast gar keinen Grip und es war grosse Vorsicht geboten. Bei Posten 14 passierte mir dann etwas, das ich bei einem Bergrennen länger nicht mehr erlebte: Ich holte einen vor mir gestarteten Konkurrenten ein! Dieser bekam sogleich die Blaue Flagge gezeigt und ich konnte ihn aussen herum überholen. Nach diesem Überholmanöver erreichte ich das Ziel in 2.09.62 und war damit rund 3 sec langsamer als Eric Berguerand (Lola-F3000), aber 4 sec schneller als Christoph Lampert (Osella PA2000) und Damien Chamberod (Norma/Honda).

Auf den 2. Trainingslauf stellten wir den LobArt/Mugen auf eine Regen ein und testeten andere Regenreifen. Bei stärkerem Regen konnte ich mich auf 2.05.84 steigern, womit ich nur noch 0.09 hinter Eric lag und nach hinten sogar noch 2 sec und mehr Luft hatte. Gegen Samstagnachmittag regnete es kaum noch, die Strecke trocknete langsam ab und wir bauten den Rennwagen wieder auf Slickreifen um. Gerade als wir fertig und startklar waren kam aber die Durchsage, dass der 3. Trainingslauf für unser Feld auf Sonntagmorgen verschoben wurde.

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